Althengstett Brand in Ottenbronn: Landwirt rettet Rinder aus Stall

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Ein Fahrzeugbrand in Ottenbronn griff am Montagabend auf einen Stall über. Foto: KFV Calw

Althengstett-Ottenbronn - Am Montagabend hat an einem landwirtschaftlichen Gebäude in Ottenbronn ein Auto gebrannt. Der Brand griff auf den Stall über. Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz, um Schlimmeres zu verhindern.

Gegen 18.30 Uhr war ein Autofahrer am Montag losgefahren, als aufsteigender Qualm im Fußraum ihn zwang, anzuhalten. In Windeseile breitete sich in seinem Fahrzeug ein Brand aus. Der Funkenflug griff auf Stallungen über, neben denen der Wagen abgestellt war.

Der 24-jährige Fahrer, der auf dem Hof zu Besuch gewesen war, konnte rechtzeitig aus seinem Auto aussteigen. Die Hitze des Feuers kroch in den Viehstall und das Strohlager an der Unterhaugstetter Straße in Ottenbronn. "Die rund 20 im Stall einquartierten Rinder brachte der Landwirt selbst in Sicherheit", berichtete Feuerwehr-Pressesprecher Udo Zink. Der 54-jährige Besitzer der Tiere musste im Anschluss mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Ersten sind nach Minuten am Einsatzort

Wenig später trafen die ersten Helfer der Althengstetter Feuerwehr ein, die von den Wehren aus Ottenbronn, Althengstett und Simmozheim unterstützt wurden. Auch die Führungsgruppe der Brandbekämpfer im Gemeindeverwaltungsverband Althengstett waren schnell vor Ort. Rund um die Stallungen verteilten sich die 14 Fahrzeuge der Wehren, um den Aufbau der Wasserversorgung, die Ausleuchtung der Einsatzstelle und die Löschangriffe zu gewährleisten. 66 Feuerwehrleute bekämpften die Flammen.

Technischer Defekt am Auto gilt als Ursache

Da sie dafür Atemschutz anlegen mussten, forderten die Brandschutzkräfte zusätzlich den entsprechenden Gerätewagen des Landkreises an, der in Calw stationiert ist. Dadurch war der Nachschub dieser Ausrüstung sichergestellt.

Schon bald hatten die Helfer den Brand am Auto gelöscht, der laut Polizei einen Totalschaden in Höhe von 4000 verursachte und wohl durch einen technischen Defekt verursacht wurde. Allerdings musste im Anschluss das noch qualmende Stroh mit einem Radlader aus der Scheune transportiert werden, um es auseinanderziehen zu können und so zu verhindern, dass Glutnester erneut ein Feuer entfachen. Deshalb dauerte der Einsatz bis in die späten Abendstunden.

An der Scheune entstand nach den Angaben der Polizei ein Schaden von mehreren zehntausend Euro.

Ebenfalls im Einsatz war das Deutsche Rote Kreuz mit vier Rettungsfahrzeugen und zwölf Sanitätern, die aber nicht mehr eingreifen mussten. Die Polizei regelte den Verkehr auf der Kreisstraße entlang des Hofes, wo es wegen der Einsatzfahrzeuge zu Behinderungen kam.

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