Althengstett Energieversorgung ist eines der bestimmenden Themen

Schwarzwälder-Bote, 04.05.2012 04:30 Uhr

Althengstett/Simmozheim. Bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Althengstett/Simmozheim stand die turnusmäßige Neuwahl des Vorstandes und der Kreisdelegierten an. Zudem seien Delegierte zur Nominierungskonferenz zur Bundestagswahl 2013 zu wählen, wie Ortsvereinsvorsitzende Christa Templ erläuterte.

Templ und auch die anderen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt: Stellvertretende Vorsitzende sind Andrea Martinez, die auch die Schriftführung übernimmt und Petra Dipper, die für die Pressearbeit zuständig ist. Beisitzer sind Richard Dipper und Siegfried Kempf. Kassenrevisoren bleiben Matias vom Brocke und Marlies Scholl. Zu Kreisdelegierten und Delegierten zur Nominierungskonferenz gewählt sind Christa Templ, Lothar Kante, Petra und Richard Dipper. Ersatzdelegierte sind Karl-Ulrich Templ, Siggi Kante, Evelin Watta und Siegfried Kempf.

Über aktuelle Kommunalthemen berichtete zunächst Kempf, der als SPD-Mitglied über die Liste "Dorf und Umwelt" in den Simmozheimer Gemeinderat gewählt ist. Erfreulicherweise sei Simmozheim schuldenfrei, so Kempf und habe sogar Rücklagen. Diese, wie auch andere Einnahmen, sollen zunächst angespart werden. Da die Energieversorgung eines der wichtigsten Zukunftsthemen sei, wolle man voraussichtlich in regenerative Energien investieren. Dazu soll zunächst aber ein tragfähiges Konzept entwickelt werden.

Auch die Gemeinde Althengstett beschäftige sich intensiv mit diesem Thema, so Gemeinderat Lothar Kante. Man wolle mit Fachleuten die Möglichkeiten regenerativer Energieformen ausloten. Erfreulicherweise habe sich in Althengstett die Haushaltslage entspannt. So konnte ein Nachhaltigkeitsbetrag in den Etat eingestellt werden.

Über das Alltagsgeschäft hinaus wolle man Visionen für die Gemeinde entwickeln: Energieversorgung weitgehend autark machen, Bürger mehr beteiligen, Rahmenbedingungen für Familien und Kinder verbessern. Letzteres sei in einer Gemeinde, die hinsichtlich der demografischen Entwicklung eine schlechte Prognose habe, wichtig, so Richard Dipper.

 
 
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