
Von Marion Selent-Witowski
Althengstett. Die Maxscreen GmbH setzt auf einen Wachstumsmarkt. Das Unternehmen ist auf Bewegtbildwerbung mit LED-Displaytechnologie spezialisiert und erst vor kurzem von Stammheim an den neuen Standort im Unteren Ried 46 in Althengstett umgesiedelt.
Der Times Square in New York ist bekannt für seine leuchtenden Plakatwände, und Hongkong gilt als Stadt der Leuchtreklame. Große LED-Videotafeln werden jetzt zunehmend in Deutschland als Werbemittel eingesetzt, wenn auch nicht in dieser Dichte. Immer mehr Händler und Unternehmen kämpfen inzwischen nicht mehr mit blassen Plakaten um Aufmerksamkeit, sondern wollen die immer anspruchsvolleren Kunden mit bewegten Bildern beeindrucken. Lebendig und farbenfroh werden auf diese Weise Werbeinhalte transportiert, die im Kopf des Betrachters hängen bleiben.
"Derzeit sind Autohäuser unsere Hauptkunden", sagt Jürgen Fritz, der als Berater bei Maxscreen tätig ist. Die Displaytechnik eigne sich aber nicht nur für Firmen, Gewerbevereine, Tourismusverbände und Gemeinden, sondern auch in ganz anderen Bereichen: "Theaterhäuser können die Tafeln als Kulisse einsetzen, und auch als Städteinfosystem sind sie geeignet".
Maxscreen hat ein neues Konzept erarbeitet und will sich damit von Mitbewerbern abheben. Die im eigenen Haus entwickelten Videowände sind über ein ausgetüfteltes Röhrensystem voll klimatisiert. Sie können beheizt, gekühlt und entfeuchtet werden. Der Rahmen wird farblich mit Folienüberzug ganz individuell nach den Vorstellungen des Kunden gestaltet.
Maxscreen arbeitet mit der virtuellen Pixeldarstellung. Statt der üblichen drei Leuchtdioden für ein Pixel wird bei dem Unternehmen mit vier LED pro Pixel gearbeitet, was für eine bessere Auflösung sorgt und Details deutlicher macht. Bereits beim gestrigen Eröffnungsempfang für geladene Gäste wurden die Maxscreen-Displays und die Technologie, die dahinter steckt, vorgestellt. Am heutigen Samstag ist von 11 bis 15 Uhr ein Tag der offenen Tür geplant, ebenso am morgigen Sonntag von 10 bis 14 Uhr.