Althengstett Der ganze Ort nimmt weiter Anteil

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Kerstin Stoll und Horst Heim (rechts) vom Musikverein Neuhengstett überreichten Carsten Baur (Zweiter von links) von der DKMS Tübingen in Anwesenheit von Vater Helmut Talmon l’ Armée zwei Schecks zur Unterstützung der Behandlung leukämiekranker Menschen. Foto: Bausch Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Bettina Bausch

Althengstett-Neuhengstett. Die Weihnachtszeit ist stets für viele ein ganz besonderer Anlass, an Menschen in Not zu denken.

Jetzt zeigte sich wieder deutlich, dass die Unterstützung für den an Leukämie erkrankten Neuhengstetter Benjamin Talmon l ‘Armée (wir berichten) nach wie vor ungebrochen ist. Dies äußert sich immer wieder an den zahlreichen Spendenbeträgen, die von verschiedenen Seiten kommen. Sie sind nicht nur Hilfen für die an der Behandlung beteiligten Einrichtung, sondern geben dem Patienten das Gefühl, dass viele Menschen hinter ihm stehen und an seiner Genesung interessiert sind.

Ganz besonders engagiert sich der Musikverein Neuhengstett für das Wohlergehen seines stellvertretenden Vorsitzenden und Vizedirigenten. Der Verein hat durch verschiedene Benefizkonzerte in letzter Zeit die stolze Summe von 5400 Euro zusammengebracht. Davon wurden jetzt Schecks in Höhe von 3000 Euro an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) in Tübingen und 2400 Euro an die Klinik der Universitätsstadt überreicht. Hier werden die an Blutkrebs erkrankten Menschen nicht nur behandelt, sondern in der Einrichtung wird auch an neuen Behandlungsmöglichkeiten geforscht.

"Wir werden nicht aufhören, Geld zugunsten der erfolgreichen Behandlung von krebskranken Menschen zu sammeln, bis es unserem Benjamin wieder besser geht", sagt Horst Heim, der Vorsitzende des Musikvereins Neuheng­stett, und kündigte weitere Aktivitäten im kommenden Jahr an.

"Benjamin kann wegen seiner geschwächten Immunabwehr zurzeit kaum unter die Leute gehen. Wenn er es tut, muss er immer eine schützende Maske tragen, die eventuelle Erreger von ihm abhält", berichtete Vater Helmut Talmon l’  Armée. Außerdem sei sein Sohn sehr geschwächt und ruhebedürftig. Die DKMS hat nach seinen Worten bisher keinen geeigneten Stammzellspender finden können.

Deshalb haben die Ärzte auf Stammzellen der Eltern gesetzt. Die von Benjamins Mutter wurden vom Körper des Erkrankten nicht angenommen. Ob die Stammzellen des Vaters weiterhelfen können, wird sich nach Aussage der Tübinger Ärzte dieser Tage herausstellen.

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