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Althengstett Beide Seiten sollen etwas davon haben

Schwarzwälder-Bote, vom 21.01.2012 04:30 Uhr
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Bürgermeister Clemens Götz, die stellvertretende Schulleiterin Christa Wurster-Zischler, Schülersprecherin Leandra Hagel und Ausbildungsleiter Markus Bräuning (von links) unterzeichneten die Vereinbarung zur Bildungspartnerschaft. Foto: Schwarzwälder-Bote
Bürgermeister Clemens Götz, die stellvertretende Schulleiterin Christa Wurster-Zischler, Schülersprecherin Leandra Hagel und Ausbildungsleiter Markus Bräuning (von links) unterzeichneten die Vereinbarung zur Bildungspartnerschaft. Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Marion Selent-Witowski

Althengstett. Die Althengstetter Realschule und die Strähle  +  Hess GmbH als Bildungspartner haben am Donnerstag ihre Zusammenarbeit besiegelt. Von der schriftlich fixierten Vereinbarung sollen beide Seiten stark profitieren.

Aus erster Hand sollen die Jugendlichen erfahren, was sie in der Ausbildung und im Beruf erwartet. Die Unternehmensführung selbst hofft, auf diesem Weg geeignete neue Mitarbeiter zu finden. Für sie ist die Bildungspartnerschaft ein weiterer Baustein, um auf die demografische Entwicklung und ihre Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, sprich den Fachkräftemangel, zu reagieren.

Am Donnerstag besuchten die Achtklässler der Technik-AG mit ihrem betreuenden Lehrer Dirk Burkhardt, der stellvertretenden Schulleiterin Christa Wurster-Zischler und Bürgermeister Clemens Götz das Unternehmen, das sich durch innovative Entwicklungen im Bereich technischer Spezialtextilien einen Namen gemacht hat.

In der Arbeitsgemeinschaft bauen die Realschüler Möbel aus Müll oder Recyclingmaterial und nehmen damit am Programm "mikromakro" der Baden-Württemberg Stiftung teil. Damit wird die Begeisterung von Kindern und Jugendlichen für Naturwissenschaften, Mathematik sowie Technik gefördert. Dazu passte der Besuch bei Strähle  +  Hess, wobei nicht nur die Technik-AG von der Bildungspartnerschaft, sondern auch Mitschüler von der Vereinbarung profitieren sollen.

Während des Rundgangs durch die Produktionshalle gab Ausbildungsleiter Markus Bräuning einen Überblick über die Produktpalette und die Herstellungsprozesse. Dabei erfuhren die Jugendlichen, dass das Unternehmen, das vor rund 80 Jahren gegründet wurde, sich vom klassischen Strick- und Wirkwaren-Hersteller zum innovativen Anbieter von technischen Spezialtextilien für den Automobilbereich entwickelt hat.

Bräuning, Wurster-Zischler und auch Götz appellierten an die jungen Besucher, die Chance, die sich durch die Partnerschaft auftut, zu nutzen. "Sie soll euch weiterbringen", sagte die stellvertretende Schulleiterin.

"Die richtig gute Industrie bei uns braucht richtig gute Leute", äußerte sich der Bürgermeister, der gleichzeitig Vorsitzender des Nachbarschaftsschulverbands ist.

"Es liegt an euch, was ihre aus der Bildungspartnerschaft macht", betonte der Ausbildungsleiter. Die Strähle  +  Hess GmbH bilde Industriekaufleute, Fachkräfte für Lagerlogistik, Produktionsmechaniker in der Fachrichtung Textil, Textillaboranten und Industriemechaniker aus.

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