Althengstett Adventsmarkt besteht seit 20 Jahren

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Beim Neuhengstetter Adventsmarkt versorgten sich viele Besucher mit Gestecken und Weihnachtsschmuck. Foto: Bausch Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Bettina Bausch

Althengstett-Neuhengstett. "20 Jahre, liebe Gäste, ist es her, dass der Adventsmarkt hier im Ort das Licht der Welt erblickte." Mit diesem Satz in seiner kleinen Ansprache eröffnete Pfarrer Klaus Dietrich Wachlin den 20. Adventsmarkt der Kirchengemeinde.Auch in diesem Jahr hatten sich am Freitag um 16 Uhr wieder zahlreiche erwartungsfrohe Menschen auf dem Platz bei der Waldenserkirche eingefunden, um die schönen selbst gefertigten weihnachtlichen Artikel zu bewundern und auch das eine oder andere Stück zu kaufen Unter den Besuchern befanden sich auch Gäste aus umliegenden Orten

Nach der Eröffnung sahen sich die Besucher die geschmackvoll geschmückten Stände voller verlockender Waren an. Eine Bastelgruppe hatte ein großes Angebot an Advents-und Weihnachtsschmuck hergestellt. Die Backgruppe hatte große Mengen von leckeren Plätzchen gebacken und bot sie in Tüten gefüllt zum Verkauf an.

So richtig stimmungsvoll wurde es dann, als sich eine halbe Stunde später die Dunkelheit einstellte. Bei romantischer Beleuchtung spielte der Posaunenchor Advents- und Weihnachtslieder, die eine besinnliche Stimmung aufkommen ließen. Bekannte trafen sich, tranken heiße Getränke, unterhielten sich bestens und kauften an den Ständen ein. Für die Kinder wurde es richtig spannend, als der Nikolaus mit einem gefüllten Sack auftauchte und Pfefferkuchen und Mandarinen verteilte.

Wer vom Markttrubel genug hatte, konnte sich für ruhige Minuten oder zu einer Andacht in die stimmungsvoll mit Kerzen geschmückte Waldenserkirche zurückziehen. Lebhaft ging es dagegen am Backhaus zu, wo ofenfrische Kartoffel- und Zwiebelkuchen sowie Holzofenbrot gebacken und verkauft wurde. Überall roch es nach Würsten, Waffeln, Glühwein und Punsch.

Aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums gingen Pfarrer Wachlin und Mitbegründerin Gabi Fritz auf die Entstehung des Adventsmarktes ein. "Unser Ziel war anfangs, den Bau eines Gemeindehauses finanziell zu fördern", erinnerte sich Fritz. In Privathäusern begannen Bettina Schock, Margit Jourdan-Erhardt, Esther Girrbach, Silvana Hennes und Gabi Fritz zu basteln.

Parallel dazu hatte sich eine Backgruppe um Herta Oppel gegründet. Herbert Talmon Gros kümmerte sich um die Musik und Peter Heinrich um die Pressearbeit. So wurde das Angebot beim Adventsmarkt ständig erweitert. Schließlich wurde das Petrus-Valdes-Haus gebaut und die Aktivitäten der Gemeindegruppen verlagerten sich dort hin.

Pfarrer Wachlin freut sich natürlich über die Erlöse aus den Adventsmärkten. Wichtig ist ihm aber auch, dass sich durch die Art der Vorbereitung Menschen in Gruppen zusammenfinden, ehrenamtlich tätig werden und sich Gemeinschaften innerhalb der Gemeinde bilden. Der Erlös kommt in diesem Jahr der eigenen Jugendarbeit, einem Projekt in Afrika und weitere mildtätigen Zwecken zugute.

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