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Altensteig - Im festlichen Lichterglanz präsentierte sich die Altensteiger Altstadt zum ersten Advent. Drei Tage lang waren historische Gebäude, Winkel und Gassen weihnachtlich geschmückt – erstmals auch der Schlossgarten.
Insgesamt 65 Marktstände und Holzhütten waren in der Altstadt, vor der Stadtkirche und rund ums Schloss aufgebaut. Sie hielten allerlei Leckereien, Weihnachtsschmuck, wärmende Accessoires, Schmuck und Kunsthandwerkliches bereit. Dazu gab es mehr als 40 unterschiedliche Darbietungen mit Musik und Chorgesang und von Kunsthandwerkern sowie ein buntes Mitmachprogramm für Kinder und Jugendliche.
Nach der musikalischen Eröffnung durch die Bläserklassen der Realschule auf dem Podium vor der Stadtkirche hieß Bürgermeister Gerhard Feeß die vielen Gäste, die am Freitagabend bei winterlicher Kälte in die Altstadt gekommen waren, willkommen. Grüße aus der Partnerstadt Bourg St. Maurice überbrachte Emmanuelle Bony, die als Deutschlehrerin mit einer französischen Schulklasse nach Altensteig gekommen war und an einem Stand im Schlossgarten Spezialitäten aus den Savoyer Alpen anbot. Traditionell wurden nach der Begrüßungsrede von Altensteiger Schülern gebackene Lebkuchen angeschnitten und unter den Weihnachtsmarktbesuchern verteilt.
Wer danach durch die Gassen der Altstadt und den Schlossgarten schlenderte, konnte sich mit bunten Wollschals und gestrickten Mützen ebenso eindecken wie mit Adventskränzen, Kerzen, Honig, Weihnachtsschmuck oder kunstvoll gearbeiteten Vogelhäuschen.
Zum Aufwärmen gab es selbstgebrannten Schnaps, Glühwein und Met. Und wer hungrig war, der konnte sich an Schupfnudeln, Bratwürsten, Flammkuchen und heißen Maronen satt essen. Kunsthandwerker zeigten ihre Fertigkeit mit Holz, beim Schmieden und beim Schnaps-Schaubrennen. Vor allem die jüngeren Marktbesucher hatten ihren Spaß beim Stockbrotbacken, beim Kerzenziehen und am Lagerfeuer.
Chöre, Musik- und Bläsergruppen, Ensembles, Kapellen und Tänzer boten ein buntes kulturelles Programm auf den Bühnen vor der Stadtkirche und erstmals auch im Amphitheater im Schlossgarten. Hier waren diesmal auch Hütten und Stände vor der mittelalterlichen Kulisse des Altensteiger Schlosses aufgebaut.
Am Samstag schaute St. Nikolaus auf dem Weihnachtsmarkt vorbei und beschenkte die Kinder. Am Sonntag wurde vor dem Öffnen des Marktes zum Festgottesdienst in die Stadtkirche eingeladen.
Wegen des Brandes in der Altstadt im Dezember 2010 hatte die Stadtverwaltung erstmals ein absolutes Halteverbot in der Karl-, Dorfer- und der Hohenbergstraße ausgesprochen, um für die Feuerwehr im Notfall Rettungswege freizuhalten. Rund um den Weihnachtsmarkt waren deshalb zusätzliche Parkplätze ausgewiesen worden, die von den zahlreichen Besuchern rege genutzt wurden.