Von Werner Hering Alpirsbach. Zur Verabschiedung von Bernd Dürr als Leiter des Hauses Grezenbühl und der Amtseinführung von Frank Schwendemann hatte die Soziale Betreuungspartnerschaft Miksch & Partner in das Haus des Gastes eingeladen. Geschäftsführer Uwe Nübel begrüßte die Gäste, darunter auch Bürgermeister Reiner Ullrich, den Ortsvorsteher von Ehlenbogen, Peter Günther, Vertreter des Krankenhauses, des Landratsamts und alle Mitarbeiter des Hauses Grezenbühl.

Im Jahr 2001 hatte Bernd Dürr die Leitung des Hauses Grezenbühl übernommen. Nübel dankte Dürr für die in diesen 16 Jahren geleistete Arbeit, das Engagement, seinen Humor und seinen Einsatz dafür, den Bewohnern Perspektiven anzubieten und deren Potenzial zu fördern. Er betonte, dass er seinem Nachfolger Frank Schwendemann ein gut bestelltes Haus übergebe. Zwischen den einzelnen Programmpunkten unterhielt Anton Khananayev am Marimbaphon musikalisch die Gäste.

Nach Grußworten von Werner Wartusch vom Landratsamt und dem Chefarzt der Psychiatrie des Kreiskrankenhauses, Wilhelm Dengler, blickte Bernd Dürr zurück. Mit einem Zitat von Elazar Benyoetz, einem israelischem Schriftsteller, "Zuhören ist die erste Antwort und auch die Beste", beschrieb er sein Verständnis von seinem Beruf.

Für den 32-jährigen Frank Schwendemann, ein ausgebildeter Heilpädagoge und Sozialwirt, besteht seine neue Aufgabe darin, Bewährtes zu erhalten und auch neue Wege zu gehen. Er könne mit erfahrenen Mitarbeitern arbeiten, um die 79 Bewohner, zehn davon in der Außenwohngruppe, zu betreuen.

Unter der Leitung von Karin Käfer verabschiedeten Heimbewohner mit Trommeln und die Gäste mit Blechbüchsen Bernd Dürr und geleiteten ihn, seine Frau und seinen Sohn ins Foyer, wo ein Imbiss auf alle Gäste wartete.