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Alpirsbach Hörgenuss mit Werken der Romantik

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Beeindruckender Chor: Das Alsfelder Vokalensemble trat in der Alpirsbacher Klosterkirche auf. Foto: Adrian Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Gabriele Adrian Alpirsbach. Riesig war der Applaus des begeisterten Publikums in der Alpirsbacher Klosterkirche nach einem Gastspiel des Alsfelder Vokalensembles aus Bremen. Der Chor unter der Leitung von Wolfgang Helbich bot mit geistlicher Chormusik der Romantik einen wahren Hörgenuss.Kantor Ulrich Weissert sorgte mit Beiträgen an der Orgelskulptur für musikalische Abwechslung.

Das Alsfelder Vokalensemble wurde 1971 von Wolfgang Helbich gegründet und hat sich in den vergangenen gut 30 Jahren ein umfangreiches Repertoire aus mehreren Jahrhunderten Musikgeschichte erarbeitet. Immer wieder hat das Ensemble durch die Wiederaufführung in Vergessenheit geratener Werke für eine Erweiterung des europäischen Kulturschatzes gesorgt.

Zunächst eröffnete Ulrich Weissert das Konzertprogramm mit einer Toccata C-Dur des russischen Komponisten Georgi Muschel. Flott spielte die Orgel auf, imponierte aber auch durch leise, zarte Tonfolgen, wechselnde Tempi und teilweise rasante Läufe. Noch zweimal ließ Weissert seine Orgel erklingen, er bot von Jehan Alain "Le Jardin suspendu" (Der hängende Garten) ein eher verträumt wirkendes und sehnsuchtsvolles Werk und endete mit eindrucksvollen Choralimprovisationen über "Ein feste Burg ist unser Gott" von Sigfrid Karg-Elert. Weissert spielte perfekt, temperament- und gefühlvoll sein Instrument.

Das Vokalensemble eröffnete mit Felix Mendelssohn-Bartholdys Chor aus dem 100. Psalm "Jauchzet dem Herren alle Welt" und aus dem 91. Psalm folgte später "Denn er hat seinen Engeln befohlen". Von Johannes Brahms erklang eine beeindruckende Motette mit dem Titel "Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen?" Fragend, zweifelnd, nachdenklich hatte der Komponist immer wieder die Frage des "Warum?" in den Mittelpunkt gestellt. Von Heinrich Kaminski sangen die Solo-Sopranistin Manja Stephan und der Chor "Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir" aus dem 30. Psalm. Mit ihrer schönen, klaren Sopranstimme beeindruckte die Sängerin, die erstklassig von den Chorstimmen begleitet wurde. "Acht geistliche Gesänge" von Max Reger wurden als weiterer musikalischer Höhepunkt geboten.

Es folgten Kompositionen von Klaus Reintaler und ein Abendlied von Josef Rheinberger, bevor der Chor noch das stimmungsvolle Abschiedslied "Ich fahr’ dahin" als Zugabe bot.

Mit großer Präzision sangen die 40 Sänger, von ihrem Dirigenten umsichtig und routiniert geleitet. Sicher waren die Stimmen in allen Tonlagen, die große Hingabe aller Interpreten war stets deutlich spürbar.

 
 

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