
Alpirsbach. Zum Abschluss des Flurneuordnungsverfahrens Alpirsbach-Peterzell/Hönweiler übergab Silvia Helmstädter, Leiterin der Flurneuordnungsstelle Freudenstadt/Calw/Rastatt beim Landratsamt Freudenstadt, dem Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft, Willi Jäckle, und Bürgermeister Reiner Ullrich die Schlussfeststellung sowie Verfahrensunterlagen zur Aufbewahrung bei der Stadt Alpirsbach.
Dank der guten Zusammenarbeit zwischen Grundstückseigentümern, Stadt und Behörden konnte das im Landesinfrastrukturprogramm 2009 geförderte Verfahren in nur 15 Monaten von der Anordnung bis zur Abgabe der Unterlagen an Grundbuch und Kataster gebracht werden, teilt das Landratsamt mit. Nachdem diese öffentlichen Bücher berichtigt sind, ist das Verfahren nun endgültig abgeschlossen.
Ziel des Verfahrens war die Verbesserung der Arbeits- und Produktionsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft unter Berücksichtigung der Natur- und Landschaftspflege. Der Hauptwirtschaftsweg zwischen Peterzell und Hönweiler wurde durch Verbreiterung und Sanierung an die heutigen Anforderungen der land- und forstwirtschaftlichen Maschinen angepasst. Durch das Pflanzen von über 20 Obstbäumen wurden die Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege berücksichtigt.
Das Land Baden-Württemberg beteiligte sich mit 75 Prozent an den Kosten in Höhe von rund 240 000 Euro. Die Stadt Alpirsbach übernahm die restlichen Kosten.