Alpirsbach Bürgermeister wird scharf kritisiert

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Am kommenden Samstag, 23. Januar, beginnt die Bewerbungsfrist für die Bürgermeisterwahl in Alpirsbach. Foto: dpa

Alpirsbach - In der Alpirsbacher Kommunalpolitik war es in den vergangenen Wochen relativ ruhig. Doch nun gehen zwei der schärfsten Kritiker von Bürgermeister Reiner Ullrich mit einem Aufruf in die Offensive.

Eine halbseitige Anzeige im neuesten Mitteilungsblatt der Stadt Alpirsbach lässt aufhorchen: ZfA-Stadtrat Joachim Hermann und Ex-Stadtrat Marc Wesle beziehen klar Stellung gegen Bürgermeister Reiner Ullrich. Sie "bezweifeln, dass Herr Ullrich unserem Bürgermeisteramt gewachsen ist", wie sie im Hinblick auf die Wahl in Alpirsbach am 10. April mitteilen. Bei dieser wolle sich der amtierende Rathauschef "allem Anschein nach um eine zweite Amtsperiode bewerben". Seine erneute Kandidatur hat Ullrich in der Tat bereits mehrfach angekündigt. Hermann und Wesle bereitet die Aussicht auf "weitere acht Jahre unter der ›Führung‹ von Herrn Ullrich" Sorge. Weshalb "der "Alpirsbacher Rathaussegen gründlich schief hängt", darüber gehen die Meinungen nach Ansicht von Hermann und Wesle naturgemäß auseinander.

Den Teilnehmern der Umfrage Diskretion zugesichert

Über ihren Aufruf wollen sie eine repräsentatives Stimmungsbild in der Stadt ermitteln: "Wie sieht man und bewertet man in der Bevölkerung die Entwicklungen und Ereignisse rund um unser Rathaus, dessen Hausherr neuerlich zur Wahl antritt?" Den Teilnehmern der Umfrage sichern die beiden Initiatoren Diskretion zu.

Am kommenden Samstag, 23. Januar, beginnt die Bewerbungsfrist für die Bürgermeisterwahl in Alpirsbach. Ob Hermann und Wesle sich vielleicht selbst in Position bringen wollen? Wesle verneint dies auf Anfrage unserer Zeitung. Hermann und er erhofften sich vielmehr, dass die Bürger dezidiert ihre Meinung sagen und sich das diffuse Unbehagen an der Stadtpolitik kläre. Für die Auswertung ihrer Umfrage haben sich Hermann und Wesle keine Frist gesetzt.

Was sie mit dem Ergebnis anfangen, steht ebenfalls noch nicht fest. "Jetzt sind wir erst einmal gespannt, wie unsere Bürger den derzeitigen Alpirsbacher Rathauschef beurteilen", sagt Hermann. Und Wesle meint: "Vielleicht bildet sich eine Gruppe, ergeben sich weitere Initiativen." Offen ist für ihn, ob jemand, und wenn ja, wer bei der Bürgermeisterwahl als Gegenkandidat antreten will: "Ich weiß keine Namen."

Ob Handlungsbedarf besteht, werde sich aus den Antworten ablesen lassen, sagt Hermann und betont: "Die ersten spontanen Reaktionen auf unsere Anzeige fallen eindeutig aus."

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