Von Karina Eyrich

Albstadt-Burgfelden. Ein dankbares Thema für die Kritik der Schdoale Gratzer beim Fasnetsumzug gestern war das Wege-Chaos im Ort. Die 15 Gruppen fanden ihren Weg jedoch gut: immer der Gaudi nach.

"Wanderer, Mountainbiker, Langläufer, (Wild-)Schwein" lautete eine der Aufschriften auf dem Umzugswagen der Schdoale Gratzer – die Burgfeldener nutzten die Fasnet trefflich, um ihre Meinung über Touristeninvasion und Wege-Chaos loszuwerden.

Gestern Abend waren Auswärtige jedoch höchst willkommen beim vierten Umzug durch Albstadts kleinsten Stadtteil. Die weiteste Anreise hatten die Blächlebutzer aus Tailfingen, doch die Margrethausener mit Lumpenkapelle, Albmatrosen und Clowns sowie die Lautlinger mit Lumpenkapelle, Affenbande, Wagengespann und Panzerknackern brachen zahlmäßig den Rekord.

Alle feierten zusammen mit den zahlreichen Zuschauern und Helfern danach im Bürgerhaus – Letztere waren um die 50 Personen, also fast jeder sechste Einwohner.