
Albstadt. Der Technische und Umweltausschuss des Albstädter Gemeinderats hat gestern die Rohbauarbeiten, die bei der Sanierung des Klosters Margrethausen anfallen, an die Firma Hahn aus Ebingen vergeben. Sie hatte mit 177 278 Euro das günstigste Angebot vorgelegt. Die Sanitärarbeiten übernimmt zum Angebotspreis von 85 197 Euro die Balinger Firma Heima-Welte; die Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten werden an die Firma Thiel aus Vöhringen-Wittershausen vergeben. Sie berechnet dafür 199 784 Euro.
Der Zeitplan für die Klostersanierung sieht folgendermaßen aus: Die Maurer- und Betonierarbeiten beginnen im März; sie spielen sich größtenteils im Erdgeschoss ab, wo die Räume für die Feuerwehr, die sanitären Anlagen für die Nutzer des Mehrzweckraums und der behindertengerechte Zugang samt Toilette entstehen. Parallel dazu werden die Abwasssergrundleitungen erneuert.
Ebenfalls im März beginnt die Sanierung des Dachstuhls – schadhafte Balken werden erneuert und die Dachkonstruktion gesichert. Parallel zu diesen Arbeiten, die bis Mitte August abgeschlossen sein sollen, wird das Dach neu eingedeckt – mit Biberschwanzziegeln. Von Juni an werden neue Wände und Decken im Haus eingezogen und die Neuinstallation von Heizung, sanitären Anlagen und Elektrik in Angriff genommen. Im September werden neue Fenster eingebaut, im Oktober der Innenputz aufgebracht. Der Außenputz kommt 2013 an die Reihe, desgleichen der Innenausbau – als da wären Böden, Malerarbeiten, Endmontage der Heizkörper und die sanitäre Einrichtung. Das Sanierungsende ist für den Herbst 2013 vorgesehen.