
Von Karina Eyrich
Albstadt-Burgfelden. Probleme – die gibt es in Feuerwehrabteilung Burgfelden nur in puncto Magazin. Kommandant Werner Flügel hat bei der Hauptversammlung einmal mehr darauf hingewiesen, dass nur Sitzgelegenheiten vorhanden sind im Feuerwehrhaus, nicht aber ein Raum mit Tisch, in dem die Kameraden eine Besprechung abhalten könnten. "Andere Abteilungen erhalten weit hochwertigere Notunterkünfte als wir eine dauerhafte", sagte Flügel mit Blick auf Margrethausen, wo die Feuerwehr für die Zeit des Magazin-Umbaus umgezogen ist.
Unter anderem weil im höchsten Stadtteil außerdem ein Brandschutzweiher fehlt, mussten die 13 Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau im vergangenen Jahr auch in benachbarten Stadtteilen üben – zum Teil mit anderen Abteilungen.
25 Übungen sind nach Angaben von Flügel und Schriftführer Michael Röck im vergangenen Jahr zusammengekommen. Einsätze waren es hingegen nur drei.
Flügel ist stolz darauf, dass er zur Führung aller Feuerwehrfahrzeuge in Albstadt überdurchschnittlich viel ausgebildetes Personal zur Verfügung stellen kann. In punkto Absturzsicherung sind die Burgfeldener besser aufgestellt als vor Jahresfrist: Nach einem Lehrgang haben sie entsprechendes Gerät aus Laufen bekommen, das dort nicht gebraucht wird.
Nach dem Bericht von Kassierer Michael Hodler ging der stellvertretende Stadtbrandmeister Wolfgang Ziegler auf den künftigen "Ausrückebereich Mitte" ein, dem die Wehren Burgfelden, Pfeffingen und Tailfingen – so sieht es das neue Brandschutzbedarfskonzept vor – angehören werden. Werner Flügel und seinen Stellvertreter Reiner Neudhart lobte Ziegler als Führungsduo, das stets Neuerungen forciert habe, und dankte den beiden für die Bereitschaft, noch einmal zu kandidieren, um Nachfolger aufzubauen.
Einstimmig hoben die Feuerwehrleute das Führungsduo danach für weitere fünf Jahre ins Amt. Sie gehören damit automatisch auch dem Abteilungsausschuss an, in den die Kameraden außerdem Martin Schatz, Michael Röck und Michael Hodler wählten. Zu Kassenprüfern bestimmten sie Clemens Wiedemann und Simon Roth, zum Vertreter in den Albstadt-Ausschuss Johannes Burkhardt.
Die Bereitschaft der Jüngeren, Führungspositionen zu übernehmen, würdigte Ortsvorsteher Hubert Reinauer und kündigte an, dass in 14 Tagen ein Gespräch in Sachen Alarmierung mit dem Ersten Bürgermeister Anton Reger zu führen sei – Flügel hatte zuvor die altertümliche Alarmierung an der Kindertagesstätte moniert.