Von Karina Eyrich

Albstadt-Onstmettingen. 50 Aktive, darunter drei Frauen – damit hat die Feuerwehr Onstmettingen die im Brandschutzbedarfskonzept geforderte Sollstärke von 54 Aktiven fast erreicht, wie Kommandant Ralf Langanke bei der Hauptversammlung verkündete. Ihr Durchschnittsalter sei von 36,2 auf 35,4 Jahre gefallen, und 33 Prozent von ihnen arbeiteten in Onstmettingen, acht Prozent in Tailfingen und weitere acht Prozent in anderen Stadtteilen. Vier Übertritten aus der Jugendwehr – das Eintrittswalter wurde auf 17 Jahre gesenkt – stehe nur ein Abgang gegenüber: durch Todesfall.

23 Aktive haben laut Lan­ganke im Jahr 2012 an neun Fortbildungen teilgenommen, und so gab es auch für Felix Sandel, den stellvertretenden Stadtbrandmeister, viel zu tun unter dem Punkt "Beförderungen": Er ernannte Oliver Kern zum Oberfeuerwehrmann, Cornelia Herb, Sandro Conzelmann und Joachim Koch zu Hauptfeuerwehrleuten sowie Tobias Pfister zum Oberlöschmeister und Daniel Sämann zum Hauptlöschmeister.

Für 20 aktive Jahre zeichenete Langanke Peter Glöckler und für 40 Jahr Mitgliedschaft Wolfgang Kurz und Gerhard Mackwitz aus. Kurz ist zudem hauptamtlicher Gerätewart der Gesamtfeuerwehr Albstadt, Mackwitz war früher Abteilungskommandant in Onstmettingen.

Stolz ist Ralf Langanke darauf, dass 32 Wehrleute lückenlos an allen Übungen teilgenommen haben – 2011 waren es noch 23 gewesen.

Unter den "Höhen und Tiefen", die das Jahr geprägt hätten wie kaum eines zuvor, nannte der Kommandant das 125. Jubiläum der Onstmettinger Wehr und den unerwarteten Tod des beliebten Kameraden Frank Hägele mit nur 44 Jahren. Wie hoch der Stellenwert der Wehr im Stadtteil sei, habe der Tag der offenen Tür zum Jubiläum gezeigt – das hat auch Ortsvorsteher Siegfried Schott beobachtet.

Siegfried Schott brachte zudem gute Nachrichten mit: Langankes Wunsch nach einer besseren Parksituation vor dem Feuerwehrhaus in der Schwabstraße werde im Zuge der Straßensanierung erfüllt. Dazu sei zwar eine vorübergehende Sperrung nötig, doch die Zufahrt zum Magazin gewährleistet. Bachseitig werde dann ein absolutes Halteverbot von der Bodelschwinghstraße bis zum Magazin verhängt.

Das vereinfacht den Wehrleuten, zu den Einsätzen zu kommen, von denen sie im Jahr 2012 nur 30 hatten – im Gegensatz zu 53 im Jahr 2011. Darunter waren laut Ralf Langanke acht Braneinsätze, zehn Technische Hilfeleistungen und acht Einsätze der Führungsgruppe ELW 1, die den Einsatzleitwagen besetzt.