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Albstadt Im Einsatz für den Nachwuchs

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Wunderbare Fotos von der Fähe und ihren Jungen sind Walter Keinath gelungen, ehe sie wieder im Wald verschwanden. Foto: Keinath

Albstadt - Wenn eine Fähe, ein weiblicher Fuch, ganz nah bei den Menschen Junge hat, ist das ungewöhnlich. Was dann passieren kann, hat Walter Keinath – früher Jäger und seit langem Fotograf – beobachtet.

Die Szene: Ein Schuppen im Ort, nahe einem Wohnhaus. Eine Fähe will zu ihren Jungen, die allerdings durch einen Maschendrahtzaun von ihr getrennt sind. Die Jungen sehen die Mutter und wollen zu ihr, steigen am Zaun hoch. Bewohner beobachten das und werfen Steine, weil sie den Fuchs für für eine Bedrohung halten.

Ehemaliger Jäger will Ängste der Anwohner kennen lernen

Dem einstigen Jäger Walter Keinath aus Onstmettingen ist es ein Anliegen, als er davon erfährt, über solches Verhalten nicht zu urteilen. Denn von den Anwohnern erfährt er, wovor sie Angst haben: Vor dem Fuchsbandwurm. Keinath hingegen beschwichtigt sie und macht ihnen deutlich, dass der Fuchsbandwurm auch von anderen Tieren, etwa von Katzen, übertragen werden kann.

Weil der einstige Jäger ein übergroßes Herz für die Tiere hat, ist es ihm auch wichtig, an das Einfühlungsvermögen der Menschen zu appellieren. So erklärt er den Anwohnern, dass das Verhältnis zwischen der Fähe und ihren Jungen nichts Anderes sei, als die Mutter-Kind-Beziehung bei den Menschen. So weckt Walter Keinath Verständnis – und die Fuchsmutter gelangt ungestört zu ihren Jungen.

Inzwischen ist es leer an diesem Schuppen, die Fähe hat ihre Jungen mitgenommen in den Wald. Dort lebten die Füchse, wie Keinath zu berichten weiß, nicht im selbst gemachten Bau, sondern im Unterholz oder in Dohlen. Zu einem Bau kämen sie dann, indem sie dessen Bewohner – meist sei es ein Dachs – vertrieben, so Keinath. Wie ihnen das gelingt? Sie legten ihm etwas Stinkendes hinein, so dass er ihn "wohl oder übel" dem Fuchs überlasse.

 

 
 

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Karina Eyrich

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