
Albstadt-Ebingen - Oberbürgermeister Jürgen Gneveckow, seines Zeichens Schultes zu Albstadt, muss sich wappnen: Setzt doch "das höchst merkwürdige Narrengericht zu Albstadt-Ebingen anno domini 2012 am sechzehnten Tag des zweiten Monats" ein närrisches Tribunal gegen das Stadtoberhaupt ein.
Dann macht das Gericht dem OB wegen des "Figurenüberschuss durch Lenk-Skulpturen" den Prozess, um ein "unsinniges Urteil herbeizuführen".
Allerdings darf sich der Angeklagte Gneveckow närrischen Beistand einholen. Verhandlungstag ist am Donnerstag, 16. Februar, ab 18.30 Uhr. Zuvor tagt der Gemeinderat, deshalb kann der Termin je nach Tagesordnung des Gremiums variieren. Die Verhandlung findet im Rahmen der Sitzung im Amt des Schultheißen statt. Dabei weist das Narrengericht die Stadträte darauf hin, sich diesem Unsinn nicht zu widersetzen, sei es doch ein normaler Vorgang für dieses Gremium.