Von Karina Eyrich

Albstadt-Laufen. Es soll nur eine Übergangslösung sein – aber eine, die eine Weile dauern könnte: Ortschaftsverwaltung, Rotes Kreuz, Albverein und Bücherei Laufen ziehen demnächst in die Grundschule um.

Zu wenig Kinder, um das Schulhaus voll auszunutzen – was eigentlich eine weniger positive Entwicklung ist, hat in diesem Fall auch seine gute Seite: Weil das Ortsamt Laufen baufällig und ziemlich marode ist, müssen die Ortschaftsverwaltung, das Rote Kreuz, der Schwäbische Albverein und die Bücherei – sie alle waren bisher dort untergebracht – in die Grundschule umziehen.

"Wir hatten in dieser Woche einen Ortstermin mit Ortsvorsteher Peter Landenberger, Thomas Kappe vom Roten Kreuz und Walter Glück vom Albverein in der Schule und haben uns die Räume angesehen", berichtet Josef Klaiber, Hauptamtsleiter der Stadt Albstadt, auf Anfrage des Schwarzwälder Boten. "Dort stehen Räume leer, die sich eignen und in denen wir schnell eine Übergangslösung hinbekommen."

So werden Ute Reimann – die Angestellte der Ortschaftsverwaltung arbeitet derzeit noch im Ortsamt, wo Besucherverkehr gar nicht mehr erlaubt ist – und Peter Landenberger in die großen Räume der früheren Hausmeisterwohnung einziehen. Das Rote Kreuz bekommt zwei kleinere Räume, zu denen auch die kleine Küche gehört, und außerdem gibt es einen großen Klassenraum, der leer steht und den die Vereine nutzen können. Nicht zuletzt, so Klaiber, seien im Untergeschoss mehrere Lagerräume vorhanden, die ebenfalls den Vereinen und der Verwaltung zur Verfügung stünden.

Nur die Wände müssen noch gestrichen und die Kabel für die EDV-Ausstattung noch verlegt werden. "Ich denke, dass Mitte bis Ende Januar alle umziehen können", so Klaiber.

Die gute Nachricht für die ehrenamtlich betriebene Bücherei: Auch sie findet Platz in der Schule und ist damit sogar noch näher an den Kindern als bisher. Wo der Ortschaftsrat tagen wird, steht laut Klaiber noch nicht fest – seine jüngste Sitzung hatte im Gasthaus Schalksburg stattgefunden. Doch für die rund acht Sitzungen im Jahr lasse sich eine Lösung finden, ist Klaiber sicher. Schließlich ist der künftige Vereinsraum, ein früheres Klassenzimmer, größer als der bisherige Sitzungssaal.