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Albstadt Baumwolle wird auch in Zukunft ein zentraler Rohstoff bleiben

Schwarzwälder-Bote, vom 25.11.2011 20:02 Uhr
Experten zu einem flauschigen Thema (von links): Stefan Engelhard von der IHK, Anton Schenek von der Hochschule Reutlingen und Michael Alt von der Commerzbank  
Foto: Graf Foto: Schwarzwälder-Bote
Experten zu einem flauschigen Thema (von links): Stefan Engelhard von der IHK, Anton Schenek von der Hochschule Reutlingen und Michael Alt von der Commerzbank Foto: Graf Foto: Schwarzwälder-Bote

Albstadt. Der Modetrend Baumwolle stand im Zentrum des 13. Expertenforums Textil der IHK Reutlingen. Grund für die Aufmerksamkeit, die das Thema genießt: die Vervierfachung des Preises innerhalb eines Jahres.

In Tailfingen wurden die Preisschwankungen ausführlich diskutiert und Lösungsansätze aufgezeigt, die die negativen Folgen dieser Entwicklung für die Unternehmen begrenzen.

Anton Schenek, Professor an der Hochschule Reutlingen, erläuterte zudem Wissenswertes über die Baumwolle, die – so waren sich die gut 50 Teilnehmer sicher – ein zentraler Rohstoff der Textilwirtschaft bleiben wird.

Vor zehn Jahren hätten Fachleute noch eine zunehmende Verdrängung durch Kunstfasern prognostiziert, sagte Schenek und begründete das anhaltend hohe Interesse auch mit der Nachfrage beim Endkunden. "Für junge Mode ist Baumwolle nicht ersetzbar. Jeans und Co. liegen im Trend", so der Experte.

Michael Alt von der Commerzbank verglich das Risikomanagement einiger Textilunternehmer mit dem "Tanz auf den seidenen Faden". Zinsrisiken und Währungsrisiken sichern die Unternehmen langfristig durch Festschreibungen ab. "Bei Rohstoffen sind trotz höherer Preisschwankungen diese Produkte nicht verbreitet", so der Banker.

Gerade bei Baumwolle seien die Abhängigkeiten der Unternehmen und die Preisschwankungen besonders stark.

Obgleich die Preise zuletzt wieder deutlich gesunken sind, wagte es keiner der Experten, eine langfristige Prognose abzugeben.

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