
Aichhalden (lh). Mit dem musikalischen Highlight der "One Night on Broadway" hat der Musikverein Aichhalden im vergangenen Jahr neue Maßstäbe in der Unterhaltung gesetzt.
Das außergewöhnliche Show-Event mit Rekordbesuch wirkte bei der Hauptversammlung im Gasthaus Adler immer noch nach. Wie der Vorsitzende Bernd Wilhelm verriet, könne sich der Verein mittlerweile von Anfragen anderer Musikvereine aus der ganzen Umgebung kaum noch retten.
Eine definitive Zusage für die Mitwirkung bei der nächsten Auflage im Jahre 2013 erhielt der Musikverein Wilflingen.
Vorerst steht jedoch als nächste große Herausforderung das Wertungsspiel beim Kreismusikfest in Winzeln Mitte Juni bevor. Dirigent Volker Braun gab zu ein Faible für Wertungsspiele zu hegen, wohl wissend, damit bei den Musizierenden nicht gerade auf bedingungslose Freude zu stoßen. Wenn alle mitzögen, sei das Risiko, dass etwas daneben gehe, sehr gering. Oberstes Gebot sei es, den Verein in der Öffentlichkeit musikalisch auf hohem Niveau zu präsentieren, unterstrich Braun seine Absicht.
Austragungsort liegt vor der Haustür
Bernd Wilhelm pflichtete dem Dirigenten bei. Das Orchester müsse sich nicht jedes Jahr einem Wertungsspiel in der Oberstufe stellen. Weil jedoch Winzeln quasi vor der Haustüre liege, sollte die Gelegenheit zur Teilnahme wahrgenommen werden. Auch die beiden Ex-Winzelner Gerhard Kreuzberger und Reinhard Glunk begrüßten eine Teilnahme in ihrer ehemaligen Heimatgemeinde, während es einzelne Aktive gab, die ihre Abneigung bekundeten.
Die Abstimmung brachte jedoch mit 38-Ja- und nur einer Neinstimme bei sieben Enthaltungen ein deutliches Ergebnis.
Durchweg einig waren sich die Musiker bei den Neuwahlen. Einstimmig wurden der stellvertretende Vorsitzende Gerhard Kreuzberger und Kassiererin Heike Hug in ihren Funktionen bestätigt.
Im vergangenen Jahr traf sich der Musikverein Aichhalden insgesamt 78 Mal zum Proben, zu Registerproben und zu musikalischen Auftritten.
Als Einziger war Gebhard Glunk immer dabei und erhielt wie weitere Aktive, die nur einmal fehlten, ein Anerkennungsgeschenk. Durch kräftige Investitionen in neue Instrumente und Uniformen musste Kassiererin Heike Hug ein deutliches Jahresminus ausweisen.
Dennoch steht der Verein finanziell auf soliden Beinen. Auch 2012 soll "mit Bedacht" investiert werden, so der Vorsitzende, der Geld für 60 neue Notenständer, für weitere Instrumente und Fasnetuniformen der Jungmusiker ausgeben will.
Viel zu Schmunzeln beim Jahresrückblick
Viel zum Schmunzeln gab es beim amüsanten Jahresrückblick von Schriftführer Jürgen Roming, der mit seiner Aussage "das war die Kurzversion, die Originalfassung kann jeder auf Anfrage bekommen" abermals verblüffte.