Aichhalden Jeder braucht mal einen "Paulus" im Leben

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Ein Musikteam begleitete den letzten Bibelabend der evangelischen Kirchengemeinder Rötenberg. Foto: Leinemann Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Mathias Leinemann

Aichhalden-Rötenberg. Alles hat zwei Seiten: Mit dem Themenabend "Vom Segen der Krise" endete die Bibelwoche in Rötenberg.

Klaus Göttler aus Wuppertal veranschaulichte das Motto anhand der biblischen Figur des Timotheus. Wie in den Abenden zuvor, begeisterte er sein Publikum als Vortragsreferent. Der Titel: "Timotheus – wenn einem alles über den Kopf wächst".

Im gut besuchten Themenabend im Gemeindehaus referierte Göttler – seit 2008 Praxisdozent in der Evangelistenschule Johanneum – über Timotheus, der von seinem Mentor Paulus lernen durfte. Überhaupt sei das "Mentoring", also das Lernen eines Schützlings von einer erfahrenen Person, bis heute topaktuell. Es lohne sich immer, in junge Menschen zu investieren. Gerade in einer immer komplexer werdenden Welt sei eine Begleitperson wichtig. "Grünschnabel Timotheus", wie Göttler ihn schmunzelnd bezeichnet, lernte von Paulus, als er die Leitung einer Gemeinde übernahm. Doch dies wurde Timotheus schnell zum Verhängnis, Ältere haderten mit ihm und waren unzufrieden. Timotheus erlebte eine Krise. Göttler zog dabei den Bogen in die Gegenwart, in der vielen nach "Burn-out" zum Verschwinden zumute ist – eine "innere Kündigung" sei im Gange. Doch ginge es vielen so, man sei "in bester Gesellschaft". Der Glaube und das Christentum seien auch kein Sprint, sondern ein Marathon; gegenseitiges Anfeuern sei gefragt, auch auf Durststrecken. Göttler weiß dies von Besuchen im Stadion. Kraft erfährt Timotheus durch Paulus, letzten Endes von Gott selbst. In den Briefen von Paulus an Timotheus wird dies deutlich. Klaus Göttler empfahl auch seiner Zuhörerschaft, sich einen "Paulus zuzulegen", einen Mentor, der einen führt.

  
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