Stuttgart - Der österreichische Schlecker-Nachfolger Dayli eröffnet seine Testläden in Deutschland später als geplant. Das sagte Dayli-Geschäftsführer Peter Krammer den "Stuttgarter Nachrichten". Ursprünglich war der Start der Testphase für Mai geplant gewesen. Krammers Kollege Rudolf Haberleitner sagte der Nachrichtenagentur dpa, er gehe davon aus, dass die ersten fünf Shops nun Ende Juni eröffnen. Die Standorte müssten noch festgelegt werden. Zuerst habe das Geschäftsmodell in Österreich voll funktionsfähig sein müssen.
London - Eine 24 Jahre alte Tierpflegerin ist in England nach einem Angriff eines Sumatra-Tigers gestorben. Die Frau war in dem Tierpark nahe dem nordwestenglischen Dalton-in-Furness aus unbekannten Beweggründen in das Tigergehege gegangen, wie der britische Sender BBC berichtete. Von der Zooleitung hieß es, es habe sich um eine erfahrene Tierpflegerin gehandelt. Die Mitarbeiter dürften keine direkten Kontakt mit den Tigern haben. Warum die Frau sich nicht an die Regeln gehalten habe, sei unklar.
Münster - In Dülmen im Münsterland werden heute beim Wildpferdefang 47 einjährige Hengste eingefangen. Die Tiere gehören zu einer Gruppen von Pferden, die im Merfelder Bruch auf einem 360 Hektar großen Gelände leben. Da ihr Lebensraum begrenzt ist, wird die Herde mit seinen rund 400 Tieren seit über 100 Jahren einmal im Jahr zusammengetrieben. Dabei werden die Jungtiere eingefangen und anschließend versteigert.
Kabul - Erstmals seit Monaten hat wieder ein mehrköpfiges Selbstmordkommando der Taliban in Kabul zugeschlagen. Nach zehn Stunden heftiger Gefechte ist der Angriff in der afghanischen Hauptstadt Kabul von Sicherheitskräften beendet worden. Sie töteten den fünften und letzten Angreifer, der sich in einem zivilen Gebäude verschanzt hatte. Zunächst hatte sich ein Attentäter in einem Auto vor einer Behörde des Innenministeriums in die Luft gesprengt. Dann hätten die Angreifer versucht, ein angrenzendes Gebäude der UN zu stürmen. Afghanische Sicherheitskräfte beendeten die Attacke.
Stockholm - Die Krawalle in Schweden gehen weiter. Auch die sechste Nacht in Folge haben wieder Autos gebrannt. Dennoch erklärte ein Polizeisprecher nach schwedischen Medienangaben die vergangene Nacht sei vergleichsweise "ruhig" gewesen. Zwischenfälle wurden aus dem Großraum Stockholm, aus Uppsala, Örebro und Malmö gemeldet. 29 Verdächtige wurden bislang festgenommen. Auslöser der Unruhen ist der Tod eines 69-jährigen Mannes in Husby, einem Vorort von Stockholm, in dem die Bevölkerung zu 80 Prozent aus Einwanderern besteht. Die Polizei hatte den Mann nach eigenen Angaben in Notwehr erschossen.
Wenn heute Wahl wäre, würde zumindest die Südwest-SPD auf 19 Prozent abrutschen. Glauben Sie, dass die Sozialdemokraten bis zur Bundestagswahl im September wieder an Boden gewinnen?
