Tokio - Die Börse in Tokio hat angesichts der andauernden Abschwächung des Yen weiter deutlich zugelegt. Zum Handelsende verzeichnete der Nikkei-Index einen Aufschlag von 1,60 Prozent auf 15 627 Punkte.
08:44Weltverkehrsforum tagt in Leipzig - Debatte über Finanzierung
Leipzig - Öffentliche Verkehrsprojekte können nach Expertenmeinung weltweit künftig nur noch realisiert werden, wenn es Unterstützung privater Geldgeber gibt. Die öffentlichen Kassen seien leer, doch im Zuge der Globalisierung explodiere die Mobilität, sagte der Generalsekretär des Weltverkehrsforums, José Viegas. Über Modelle für die Infrastruktur-Finanzierung der Zukunft diskutieren seit heute Teilnehmer aus 50 Ländern beim Weltverkehrsforum in Leipzig. Das Treffen bringt einmal im Jahr Wissenschaftler, Wirtschaftsvertreter und Politiker zusammen.
08:08Entführte ägyptische Soldaten auf dem Sinai frei
El-Arisch - Eine Woche nach ihrer Entführung sind sieben ägyptische Soldaten und Polizisten auf der Halbinsel Sinai wieder frei. Militärgeheimdienste und Stammesführern hätten sich um die Freilassung bemüht, sagte ein Armeesprecher dem ägyptischen Fernsehen zufolge. Bei den Entführern soll es sich um Dschihadisten handeln, die die Freilassung inhaftierter Gesinnungsgenossen erpressen wollten. Die ägyptischen Streitkräfte hatten Truppen und schweres Militärgerät auf die Halbinsel gebracht, um die Geiseln zu befreien.
07:49Kretschmann in Fukushima: Ich bin sehr bewegt
Tokio - Bundesratspräsident Winfried Kretschmann hat sich bei Gesprächen in der japanischen Unglücksregion Fukushima einen Eindruck von den Folgen des Atomunfalls verschafft. Es sei sehr bewegend, sagte Kretschmann in der Provinzhauptstadt Fukushima. Dort traf der Ministerpräsident Baden-Württembergs unter anderem mit Zuständigen für den Wiederaufbau sowie mit unmittelbar Betroffenen des Unglücks zusammen. Die Atomkatastrophe gilt als ein Grund dafür, dass Grüne und SPD die Landtagswahl 2011 gewannen und die CDU die Macht abgeben musste.
07:45Rösler wirbt um Stanford-Studenten - Doppelpass und IT-Offensive
San Francisco - Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler will mit der Zuwanderung hoch qualifizierter Absolventen auch von US-Elite-Universitäten den IT-Standort Deutschland voranbringen. Dafür müsse rasch eine echte Willkommenskultur mit der doppelten Staatsbürgerschaft eingeführt werden, sagte Rösler in einer Rede an der renommierten Stanford Universität. Bis 2020 solle die Zahl der Firmengründungen im Internet- und Computerbereich auf jährlich 18 000 verdoppelt werden. Zuvor hatte Rösler in Kalifornien die Konzerne Google, Facebook und Apple besucht.