Berlin - Die Grünen im Bundestag verlangen mehr Therapieangebote für Folteropfer aus anderen Ländern in Deutschland. Die Behandlungszentren, die es gibt, seien hoffnungslos überlaufen, sagte Gesundheitsexpertin Maria Klein-Schmeink. Die Grünen-Politikerin forderte die Bundesregierung auf, ein Konzept für eine bessere Versorgung vorzulegen. Bereits die bundesweite Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer hatte große Lücken bei den Hilfen beklagt.
Peking - Die nach Nordkorea verschleppten Fischer aus China sind freigelassen worden. Das habe der Besitzer des Schiffes der chinesischen Botschaft in Pjöngjang bestätigt, berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Nordkorea habe die Freilassung bislang jedoch noch nicht bestätigt. Die 16 Fischer waren mit ihrem Boot laut chinesischen Medien bereits am 5. Mai verschleppt worden. Die Kidnapper hatten ein Lösegeld von umgerechnet rund 76 000 Euro verlangt.
Washington - Ein verheerender Tornado hat im US-Bundesstaat Oklahoma mindestens 51 Menschen in den Tod gerissen. Die Zahl der Verletzten ist noch Stunden nach der Katastrophe völlig unklar. In einer Vorstadt von Oklahoma-City wurde eine Grundschule dem Erdboden gleichgemacht. Rettungskräfte suchten mit bloßen Händen nach Überlebenden. Die Zahl der Opfer könnte weiter steigen, da möglicherweise unter den Trümmern der Schule weitere Leichen eingeschlossen seien, berichtet der TV-Sender CNN. Unter den Toten seien mindestens sieben Kinder, die unter den Trümmer starben.
Brüssel - Die EU-Kommission stellte heute ihren jährlichen Bericht zur Qualität der Badegewässer in Europa vor. Dazu prüfte die Europäische Umweltagentur mehr als 22 000 Gewässer, die meisten davon sind an der Meeresküste. Im letzten Jahr war die Wasserqualität in den beliebten Urlaubszielen Spanien, Italien und Portugal gut - ganz vorne lag Zypern. In Deutschland galten rund drei Viertel der Badestellen an der Küste als exzellent.
Berlin - Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen reist heute nach Madrid, um dort ein Abkommen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit zu unterzeichnen. Sie trifft sich dazu mit ihrer Amtskollegin Fátima Bánez Garcia. In Spanien liegt die Jugendarbeitslosigkeit derzeit bei 56 Prozent, dem nach Griechenland zweithöchsten Wert in der Europäischen Union. In Deutschland sind nur 7,6 Prozent der jungen Leute unter 25 ohne Job.
Ein Modelabel nur für Schlanke? Der Chef von Abercrombie&Fitch hat erklärt, dass es in seinen Läden keine Kleidung für dicke Frauen gibt! Ist das diskriminierend?
