London - Die Ermordung eines Mannes auf offener Straße in London wird von der britischen Regierung als möglicher Terrorakt gewertet. Es gebe Hinweise darauf, dass die Angreifer "Allahu Akbar" - zu deutsch: "Gott ist groß!" ausgerufen hätten. Das berichtete die BBC unter Berufung auf Regierungskreise. Premierminister David Cameron wies Innenministerin Theresa May inzwischen an, das Nationale Sicherheitskabinett Cobra einzuberufen. Zwei Angreifer haben einen Mann auf offener Straße mit einer Machete getötet. Später wurden die mutmaßlichen Täter von der Polizei angeschossen.
Berlin - Autobesitzer sollen ihr Nummernschild bei Umzügen bald in ganz Deutschland mitnehmen dürfen. Wer umziehe − auch über die Ländergrenzen hinweg − könne das bisherige Kennzeichen des Fahrzeugs behalten. Das sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer. Laut einer Verordnung, die das Kabinett auf den Weg brachte, soll die bisherige Pflicht zu einem neuen Kennzeichen beim Wechsel des Wohnsitzes entfallen. Die Regelung soll zum 1. Juli 2014 in Kraft treten, der Bundesrat muss noch zustimmen.
Jena - Ein betrunkener und mit Messern bewaffneter Mann hat im Jugendamt Jena mit einem Amoklauf gedroht. Mitarbeiter der Behörde informierten die Polizei, die den 27-Jährigen festnahm. Der 27-Jährige war ins Jugendamt gekommen und hatte Informationen über den Verbleib seines Sohnes verlangt, der in einer Pflegefamilie untergebracht ist. Der Mann soll sehr aggressiv gewesen sein. Als er keine Auskunft erhielt, sagte er den Angaben zufolge: "Wenn ich meinen Sohn nicht wiederbekomme, lauf' ich Amok!" Danach stürmte der Betrunkene aus dem Gebäude und warf zwei mitgebrachte Messer weg.
New York - Bundeskanzlerin Angela Merkel bleibt die mächtigste Frau der Welt - zumindest für das Wirtschaftsmagazin "Forbes". Die New Yorker setzten die Deutsche für ihre Liste auf Platz 1 der "100 mächtigsten Frauen der Erde" - zum dritten Mal in Folge. Die 58-Jährige ist Dauergast in der jährlichen Rangfolge. Seit sie 2006 das erste Mal dabei war, gleich auf Platz 1, hatte sie sich nur einmal, 2010, mit Platz vier begnügen müssen. In diesem Jahr folgen ihr Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff und Wohltäterin Melinda Gates aus den USA.
Washington - Im US-Bundesstaat Florida hat die Polizei einen Mann getötet, der Verbindungen zu einem der beiden Terrorverdächtigen von Boston gehabt haben soll. Ein FBI-Agent habe den 27-Jährigen in der Stadt Orlando erschossen und sei selbst verletzt worden. Nach Medienberichten hatte der Mann Verbindungen zu dem in Boston getöteten mutmaßlichen Attentäter Tamerlan Zarnajew und stammte ebenfalls aus Tschetschenien. Nach FBI-Angaben hatten ihn der Agent und zwei Polizeioffiziere im Zusammenhang mit den Ermittlungen nach dem Boston-Attentat vernommen. Der Mann sei gewalttätig geworden.
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