Mexiko-Stadt - Im Nordosten Mexikos haben Wissenschaftler fast 5000 Höhlenmalereien entdeckt. Die Bilder seien von mindestens drei bislang weitgehend unbekannten Kulturen von Jägern und Sammlern angefertigt worden, sagte die leitende Archäologin bei der Präsentation der Ergebnisse ihrer zweijährigen Forschung. Die Malereien in Höhlen in der Sierra de San Carlos im Bundesstaat Tamaulipas zeigten Menschen, Tiere und Sternbilder. Das Alter der Höhlenmalereien konnte noch nicht exakt bestimmt werden.
Washington - Die US-Regierung hat erstmals öffentlich die Tötung eigener Staatsbürger mit Drohnen zugegeben. Insgesamt seien vier Menschen mit amerikanischem Pass bei solchen Anti-Terror-Angriffen außerhalb von Kriegsgebieten wie Afghanistan ums Leben gekommen, heißt es in einem Schreiben von US-Justizminister Eric Holder an den Kongress. Das berichtet die "New York Times". Absichtlich getötet worden sei der Al-Kaida-Prediger Anwar al-Awlaki. Die drei anderen bei Drohnenschlägen ums Leben gekommenen Amerikaner seien nicht gezielt ins Visier genommen worden.
New York - Der Kurzmitteilungsdienst Twitter führt nach einer Welle von Hacker-Angriffen auf Profile einflussreicher Medien zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ein. Nutzer bekommen die Möglichkeit einer Anmeldung in zwei Stufen, wie Twitter ankündigte. Ähnlich wie etwa beim Online-Banking muss zusätzlich zum Passwort ein Code eingegeben werden, der bei jedem Anmelden neu per SMS verschickt wird. In den vergangenen Wochen waren unter anderem die BBC, die Nachrichtenagentur AP und die "Financial Times" Opfer von Hacker-Angriffen geworden.
Washington - 24 Tote, Tausende zerstörte Häuser, bis zu zwei Milliarden Dollar Sachschaden - das ist die Bilanz des Tornados im US-Staat Oklahoma. Zwei Tage nach der Katastrophe rechnen die Rettungskräfte nicht mehr damit, weitere Überlebende oder Tote unter den Trümmern der Kleinstadt Moore zu finden. Nach wie vor werden sechs Menschen vermisst. US-Präsident Barack Obama will das Katastrophengebiet am Sonntag besuchen. Inzwischen haben die Menschen mit dem Aufräumen begonnen- weite Teile der Stadt, die dem Erdboden gleichgemacht wurden, müssen völlig neu wiederaufgebaut werden.
Saarbrücken (dpa - FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle ist für einen größeren deutschen Einfluss im Rat der Europäischen Zentralbank. Er halte es nicht für akzeptabel, wenn Deutschland das gleiche Stimmgewicht wie zum Beispiel Malta im EZB-Rat habe, sagte er bei einem Wirtschaftsdialog der FDP-Bundestagsfraktion in Saarbrücken. Deutschland stehe im Zweifelsfall mit 27 Prozent aller Maßnahmen gerade. Deshalb müsse es eine Anpassung geben, damit das Gewicht starker Notenbanken wie der deutschen anders gewichtet werde.
Am Samstag steht das Finale der Champions League an! Wo schauen Sie das Spiel zwischen Bayern und Dortmund?

