Letzlingen - Im Gefechtsübungszentrum des Heeres in der Colbitz-Letzlinger Heide ist ein Soldat tödlich verunglückt. Der Mann aus Bayern sei bei einer Übung des Panzergrenadierbataillons 112 ums Leben gekommen. Das teilte Verteidigungsminister Thomas de Maizière mit. Er bedauere diesen plötzlichen und unerwarteten Verlust zutiefst. Die näheren Umstände des Unfalls würden derzeit von der Bundeswehr und der Staatsanwaltschaft untersucht, hieß es. Die Panzerbrigade habe sich im Gefechtsübungszentrum auf einen Einsatz in Afghanistan vorbereitet.
Moskau - Trotz eines brennenden Triebwerks ist ein russisches Passagierflugzeug mit etwa 230 Menschen an Bord sicher in Moskau gelandet. Die Boeing 777 der Fluggesellschaft Transaero war auf dem Weg nach New York. Kurz nach dem Start vom Flughafen Moskau-Wnukowo habe die Besatzung eine Panne gemeldet. Das teilte das russische Luftfahrtamt der Agentur Itar-Tass zufolge mit. Die Piloten hätten daraufhin das defekte Triebwerk abgeschaltet und sich zur Landung auf dem Airport Moskau-Scheremetjewo entschlossen.
Dortmund - Borussia Dortmund will mit seinen Fans die Saison ausklingen lassen - Trotz der 1:2-Niederlage im Champions-League-Finale gegen den FC Bayern München. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp präsentiert sich ab 16.00 Uhr im Signal Iduna Park für rund 45 Minuten der eigenen Anhängerschaft. Auf die "gelbe Wand" müssen Marco Reus und Co. aber verzichten, die Südtribüne ist wegen einer Betonsanierung nicht betretbar.
Beirut - Mindestens fünf Menschen sind bei Raketenangriffen im Süden der libanesischen Hauptsadt Beirut verletzt worden. Zwei Raketen vom Typ "Grad" hätten eine Automobilausstellung und ein Wohngebäude in den von der Schiitenbewegung Hisbollah kontrollierten Vororten getroffen, berichteten Sicherheitskräfte. Zunächst bekannte sich niemand zu den Angriffen. Die libanesische Hisbollah kämpft in Syrien an der Seite der Regierungstruppen gegen die Rebellen. Die schiitische Bewegung sieht sich als wichtigste Widerstandskraft gegen Israel in der Region. Syrien und der Iran sind ihre Verbündeten.
Stockholm - Die nächtlichen Unruhen in Stockholm und anderen schwedischen Städten sind am Wochenende deutlich abgeflaut. Es wurden zwar in mehreren Vororten der Hauptstadt Autos angezündet und Steine auf Polizisten geworfen. Der Umfang sei aber deutlich zurückgegangen, sagte ein Behördensprecher im Rundfunksender SR. Seit Wochenanfang waren in mehreren Vororten mit hohem Migrantenanteil Autos und Schulen in Brand gesetzt worden. Als Auslöser galt der Tod eines Immigranten, den Polizisten nach eigenen Angaben in Notwehr erschossen hatten. Anwohner vermuten einen rassistischen Hintergrund.
Wenn heute Wahl wäre, würde zumindest die Südwest-SPD auf 19 Prozent abrutschen. Glauben Sie, dass die Sozialdemokraten bis zur Bundestagswahl im September wieder an Boden gewinnen?

