Brüssel - Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn hat vor dem EU-Gipfel gegen Steuerhinterziehung die Einbeziehung von Nicht-EU-Ländern in den Austausch von Bankdaten gefordert. Es sei "logisch, vernünftig und legitim", Gespräche mit Ländern wie der Schweiz, Liechtenstein, Monaco, San Marino und Andorra abzuwarten. Um Verzerrungen zu vermeiden, müsse es auf dem gesamten europäischen Territorium Vereinbarungen über den Informationsaustausch zum Kampf gegen Steueroasen geben. Bei dem eintägigen Spitzentreffen in Brüssel soll das Ende des Bankgeheimnisses für Ausländer beschlossen werden.
Wiesbaden - Rund 387 Millionen Tonnen Müll sind im Jahr 2011 in Deutschland angefallen. Mehr als drei Viertel davon wurden wiederverwertet oder verbrannt. Im Vergleich zum Jahr zuvor sei die Abfallmenge damit um 3,7 Prozent gestiegen, berichtete das Statistische Bundesamt. Dieses Plus geht vor allem auf die gestiegene Menge an Bauschutt zurück - das ist stets der größte Posten in der Abfallbilanz.
Berlin - RTL setzt weiter auf Thomas Gottschalk. Der Kölner Privatsender verlängerte den Vertrag mit dem 63-jährigen Entertainer um zwei Jahre, teilte RTL mit und bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung. "Bild" zufolge sei auch eine gemeinsame Show mit Gottschalks altem Weggefährten Günther Jauch geplant. Dies wollte der Sender noch nicht bestätigen. Zuletzt wurde Gottschalk bei RTL als Jurymitglied im Dauerbrenner "Das Supertalent" eingesetzt - jedoch nur mit mäßiger Quote.
Los Angeles - Hollywood-Star Brad Pitt spricht in einem Interview mit dem Magazin Esquire ungewöhnlich offen über Drogen, Versäumnisse, Freunde und seine Familie. Er habe nur "eine Handvoll enge Freunde", aber er sei noch nie so glücklich gewesen, heißt es vorab in Auszügen aus dem Interview, das in der Juni-Ausgabe des Hefts erscheint. Pitt, der das Cover ziert, schwärmt von seiner Familie. Er liebe den Trubel in seinem Haus, das er mit seiner Lebensgefährtin Angelina Jolie und den sechs gemeinsamen Kindern teilt. Er habe sich immer eine große Familie gewünscht.
Washington - Nach dem verheerenden Tornado in Oklahoma sind die Rettungsarbeiten weitgehend beendet. Wie CNN berichtete, gehe es nun vor allem ums Aufräumen. Seit den ersten Stunden nach dem Wirbelsturm seien keine weiteren Leichen oder neue Überlebende gefunden worden. Offiziellen Angaben zufolge starben durch den Wirbelsturm 24 Menschen, mehr als 230 wurden verletzt. Das Unwetter war am Montag mit mehr als 300 Kilometern pro Stunde durch die Region um die Kleinstadt Moore gefegt. Der Tornado hinterließ eine gut drei Kilometer breite Spur der Verwüstung.
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