09:55Anschlag auf UN-Gebäude in Mogadischu - Opferzahl steigt auf 18
Mogadischu - Die Zahl der Opfer beim Anschlag auf ein Gebäude der Vereinten Nationen in der somalischen Hauptstadt Mogadischu ist auf 18 gestiegen. Neben mindestens acht ausländischen und somalischen UN-Mitarbeitern sowie mehreren Angreifern wurden auch drei somalische Zivilisten getötet, wie Ärzte bestätigten. 18 weitere Menschen wurden verletzt. Die radikalislamische Al-Shabaab-Miliz bekannte sich zu der Tat. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und der Weltsicherheitsrat hatten die Attacke scharf verurteilt.
09:53Rostock: Fähre kollidiert auf der Warnow mit Tankschiff
Rostock - Auf der Warnow zwischen Warnemünde und Hohe Düne ist am frühen Morgen eine Fähre mit einem Tankschiff kollidiert. Dabei wurden nach Angaben der Weißen Flotte Rostock zwei Frauen verletzt. Die Unfallursache sei unbekannt und werde derzeit untersucht, hieß es. Die Fähre liege beschädigt am Kai. Das Tankschiff blieb offenbar unbeschädigt.
09:15Streit um Taliban-Verhandlungen - USA um Entspannung bemüht
Kabul - Im Streit mit der afghanischen Regierung um Friedensverhandlungen der USA mit den Taliban bemüht sich Washington um Entspannung. Aus dem Präsidentenpalast in Kabul hieß es, US-Außenminister John Kerry habe Präsident Hamid Karsai mehrfach angerufen. Kerry habe Karsai versichert, dass die Plakette mit der Aufschrift "Islamisches Emirat Afghanistan" am neuen Taliban-Büro in Katars Hauptstadt Doha entfernt worden sei. Die "Washington Post" hatte berichtet, ein erstes Treffen von US-Vertretern und den Taliban in Doha sei für heute geplant.
09:09Rundfunk-Streit: Koalition in Athen sucht Ausweg aus Krise
Athen - Zum dritten Mal innerhalb von drei Tagen kommen die Chefs der Regierungsparteien zu einem Krisen-Koalitionsgipfel zusammen. Im Mittelpunkt steht nach wie vor das weitere Vorgehen nach der Schließung des Staatsrundfunks ERT. Gestern konnte bei einem Krisentreffen ein Bruch der Koalition abgewendet werden. Der konservative Regierungschef Antonis Samaras hatte im Alleingang in der vergangenen Woche den Sender geschlossen. Fast 2700 Menschen verloren ihre Arbeit. Sozialisten und Demokratische Linke fordern, dass der Staatsrundfunk wieder seinen Betrieb aufnimmt.
08:36Beckenbauer überrascht von Protesten in Brasilien
Berlin - Deutschlands Fußball-Legende Franz Beckenbauer ist überrascht von den Massenprotesten in Brasilien. Auch gestern war es am Rande des Confederations Cups zu landesweiten Kundgebungen gegen Korruption, Misswirtschaft und hohe Staatsausgaben für die WM 2014 gekommen. Die Protest-Bilder kämen für ihn überraschend. Kein Land liebe den Fußball mehr als Brasilien, sagte der "Kaiser" der "Bild". Beckenbauer will heute nach Brasilien fliegen. Dort ist eine große Demonstration in Rio de Janeiro geplant. Seit Tagen gibt es Proteste gegen Korruption, Misswirtschaft und hohe Ausgaben für die WM.